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Geschichte und Gegenwarts - Sehenswürdigkeiten der Stadt


Empireschloss mit dem Park
Die Geschichte des Schlosses reicht wahrscheinlich bis zum 15. Jahrhundert, wann an seiner Stelle eine Festung stand. Erhaltende schriftliche Materialien über die Festung sind vom Jahr 1588 datiert. Im 18.Jahrhundert wurde hier ein Barockschloss mit einem Garten erbaut.
Nach dem Brand im Jahre 1823 wurde im Empirestil umgebaut. Seit dem Jahr 1845 hörte das Schloss auf als der Adelsitz zu dienen und es erfüllte die Funktion des Verwaltungsgebäudes des anliegenden Gutes. Unter verschiedener Verwaltung wurde es allmählich bis zum Jahr 1997 baufällig. In dem Jahr kam es dank der Stadt zur umfangreichen Rekonstruktion. Das Schloss wurde für die Öffentlichkeit am 10.1.1998 festlich geöffnet. Seitdem bietet das Schloss eine Luxusunterkunft an. Es gibt hier ein Stilrestaurant einschließlich Räume für verschiedene Gelegenheiten. Die Zeremonienhalle im ersten Stock dient auch als ein kleiner Konzertsaal.

 

Kotulas Holzhütte
Havířov-Bludovice, Straße Hálkova 4
Sie gehört zu den ältesten Volksbauten aus Holz in der Teschner Region. Die Holzhütte
des rechteckigen Grundrisses auf der verputzten Ziegelgrundmauer mit dem Strohdach wurde
im Jahre 1781 aufgebaut und ist das letzte Dokument der ursprünglichen Verbauung im Raum der heutigen Stadt Havířov. Die Exposition des Wohnens in der Kotulas Holzhütte zeigt die Ausstattung des Interieurs und die Lebensweise am Ende des 19. Jahrhunderts im mittleren Teil des Teschner Schlesiens. Die Wohnzimmer sind mit zeitgemäßen Möbeln ausgestattet. In den Interieuren können die Besucher eine ganze Reihe von keramischen Erzeugnissen aus den örtlichen Töpferwerkstätten sehen. Diese Keramik wurde vor allem dank ihrer letzten Entwicklungsphase berühmt, weil man begann, die Töpfer, die Krüge und andere Gefäße mit einer weißen Glasur und bunten Blumen zu erzeugen. Zu der Exposition gehört auch eine kleine Windmühle "Viatrak".

 

Kirche der heiligen Anna
Havířov-Město, Straße Hlavní třída
Ursprünglich ein kleiner Spätempirebau von Jahren 1841 - 1845 bildet gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Schloss eine Dominante bei der Einfahrt in Havířov. Die jetzige Gestalt bekam die einschiffige Kirche mit drei anliegenden Apsiden nach dem Umbau in Jahren 1967 - 1971. Aus der ursprünglichen Kirche erhielt sich der unveränderte achtseitige Turm mit dem Helm und segmentisch gewölbten Fensterchen.

 



Evangelische Kirche
Havířov-Bludovice, Straße Selská
Ein klassizistischer Bau von Jahren 1782 - 1784 stellt in dieser Region einen Typ der größten Nachtoleranzkirche dar. Das Interieur mit einem Chor hat eine flache reich gemalte Decke.


Kirche der heiligen Margarete
Havířov-Bludovice, Straße Farská
Die ursprüngliche Holzpfarrkirche der heiligen Margarete wurde irgendwann in Jahren 1305 - 1335 aufgebaut. Im Jahre 1490 wurde die größte Glocke der Kirche abgegossen. Da die alte Holzkirche den Bedürfnissen des Pfarrsprengel in Bludovice nicht reichte, wurde in ihrer Nähe in Jahren 1786 - 1792 eine gemauerte Kirche aufgebaut. Es handelt sich um einen einschiffigen Spätbarockbau mit klassizistischen Elementen.


Geschützte Denkmalzone Sorela
Der Stadtkern von Havířov, der in den 50. Jahren im Stil des sozialistischen Realismus erbaut wurde, ist seit dem Jahr 1992 eine geschützte Denkmalzone und wurde nach diesem Stil Sorela genannt. Das Gebiet schließt einen Komplex von Wohngebäuden ein, der auf einer Seite mit dem Waldpark Stromovka und auf anderer Seite mit Mäandern des Flusses Lučina begrenzt ist. An der nordwestlichen Seite gehören zu der geschützten Denkmalzone
das Schloss und die Kirche der heiligen Anna, an der südostlichen Seite endet
die Denkmalzone mit dem Kino Centrum. Die Architekten, die in den 50. Jahren Wohnungen in dem schnell sich entwickelnden Ostrauer Gebiet projektierten, wollten die neuen Häuser in einem bürgerlichen Vorkriegsstil nicht bauen und deshalb wendeten sie sich für die Inspiration in die tschechische Renaissance. Davon sprechen zahlreiche Gesimse, Giebel und Sgraffitos aus, mit denen die Häuser geschmuckt sind. Das Sorela Gebiet ist sehr wertvoll durch seine überzeitliche urbanistische Lösung, die mehr menschlicher als der spätere Plattenbau ist.


Petr-Bezruč-Kulturhaus
Havířov-Město, Straße Hlavní třída 31
Das Petr-Bezruč-Kulturhaus ist ein Bestandteil der geschützten Denkmalzone Sorela. Es wurde im Jahre 1961 fertig gebaut und ohne größere Reparaturen diente seinem Zweck bis das Jahr 2001, da es komplett renoviert wurde. Zu dem Kulturhaus gehören ein großer und ein kleiner Puppensaal, ein Restaurant, eine Minigalerie, seinen Sitz hat hier das Städtische Kulturzentrum. Akademischer Bildhauer Vladimír Navrátil ist der Autor der Steinskulptur vor dem Kulturhaus.

 

 

Kino Radost
Havířov-Město, Straße Alšova 11
Das typische Objekt des geschützten Denkmalgebietes Sorela. Beim Projektieren verwendete Dipl.Ing.Arch. V. Meduna Elemente der südböhmischen Renaissance und ließ sich mit der historischen Architektur der Städte Telč, Písek und České Budějovice inspirieren. Gerade im Kino Radost erhielt Havířov im Jahre 1955 seine Gründungsurkunde und Stadtinsignien.

 

Kinderpark
Der Kindervergnügunspark zwischen den Straßen Fibichova und Beethovenova im Zentrum Havířovs entstand nach einem ähnlichen Kinderpark in Schweden. Es handelt sich um einen der größten Kinderparks in der Tschechischen Republik. Zahlreiche Klettergerüste, Wippen, Sandstätten und andere Kinderattraktionen erfüllen die Europäischen Sicherheitsnormen und können von Kindern im Alter bis 15 Jahre ausgenutzt werden.

 

Denkmal der Tragödie in Životice
Havířov-Životice, Straße Padlých hrdinů 47
Ein bedeutendes Denkmal des antifaschistischen Widerstandes erinnert an ein tragisches Ereignis vom 6. August 1944. An dem Tag wurden 36 Einwohner aus Životice, Horní und Dolní Bludovice und Dolní Těrlicko von Gestapo ermordert. Diese Tat war eine Vergeltung für eine Schießerei, zu der es zwei Tage früher in einer Gaststätte in Životice zwischen Gestapo-Angehörigen und Partisanen der Kaminski-Gruppe kam. Eine zwei Meter große Statue stellt eine über einen gefallenen Mann sich neigende Mutter mit einem Kind in den Armen dar. Sie entstand im Jahre 1949 und ist ein Werk des Bildhauers František Swider aus Karviná. Bei der Rekonstruktion des Denkmales im Jahre 1984 wurde das Areal um ein neues in der ganzen Höhe mit Stein bekleidetes Parterregebäude und um ein neuer monumental gebauter Eingang vergrößert. Im Objekt des Denkmales ist eine Dauerexposition des Teschner Museums "Okkupation und Widerstand in der Teschner Region 1938-1945" installiert. Sie wird mit thematischen Ausstellungen ergänzt.



Naturdenkmal Die Mäander des Flusses Lučina
Die Mäander des Flusses Lučina wurden für das Naturdenkmal im Jahre 1992 erklärt. Hier wird vor allem der unregulierte Wasserlauf des Flusses Lučina mit zahlreichen Mäandern in einige Meter hohen Lehmanschwemmungen geschützt. Dieser fessellose Fluss ermöglicht eine weitere Entwicklung von Flussmäandern, die ihre Position und Form ununterbrochen ändern. Durch seine flussbettbildende Tätigkeit hilft der Fluss Lučina bei der Entstehung eines Flussbettes mit einem abwechslungsreichen Mosaik von Standorten, wie z.B. kleinen Reservoiren und lehmsandigen Anschwemmungen, regelmäßig sich wechselnden Stromschnellen und Tiefen mit angeschwemmten Baumstämmen oder kleinen Schotterinseln und unterhöhlten Bäumen aus der Zone der Uferbeständen. Reste der Wiesenwälder mit der mannigfaltigen Flora und Fauna.

 

 

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